Formell. Non-formal. Anders.

Ein wenig in der Freizeit am Auto rumgeschraubt und schon ausgebildeter KFZ-Mechatroniker_in? So einfach ist es nicht. Doch es gibt Wege informelle Qualifikationen anerkennen zu lassen.

Welche? Darüber diskutieren wir auf unserer Tagung

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Wendepunkt

Nächstes Jahr wird zum ersten Mal ein umfassendes, globales Abkommen über die Migration entwickelt – der Global Compact on Migration der UN.

Guy Ryder, Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, erläutert in seinem Kommentar im Forum Migration, warum das zu einem Wendepunkt für die Zukunft der Migration werden kann.

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Gnadenlos

In der EU wird das sogenannte Mobilitätspaket verhandelt. Die Stärkung des Sozialen  werde „gnadenlos der Liberalisierung des Binnenmarktes untergeordnet“, sagte DGB Vorstandsmitglied Stefan Körzell.

Was dahinter steckt? Hier mehr

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Einstellungssache

Sei können den Weg eines Kindes massiv beeinflussen: Lehrerinnen und Lehrer. Eine neue Studie brachte nun Überraschendes zu ihren Einstellungen zu Migrantinnen und Migranten zu Tage.

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Moralisches Unrecht

Ausbeutung bis hin zu sklavenähnlichen Verhältnissen - und das mitten in Europa. Was passiert, wenn die Betroffenen sich wehren: 

Forum Migration

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Monate der Ungewissheit

Die Zahl der Asylanträge von türkischen Staatsangehörigen steigt. Eine von ihnen ist die Generalsekretärin der türkischen Lehrergewerkschaft Egitim Sen, Sakine Yilmaz, die noch im Dezember letzten Jahres einen Gastbeitrag im Forum Migration schrieb.

Sie wartete Monate auf einen Entscheid. Nun liegt er vor.
Mehr im Forum Migration

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Zeitarbeitsbranche stellt die meisten Flüchtlinge ein: Befragung des IAB

01.07.2017

Jede vierte Zeitarbeitsfirma hat im letzten Jahr Asylbewerber_innen eingestellt. Das ergab eine Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Nach den Zeitarbeitsfirmen folgten die Bereiche Gastgewerbe sowie Erziehung und Unterricht mit jeweils knapp 16 Prozent und der Bereich Metalle und Metallerzeugung mit gut dreizehn Prozent.

Insgesamt hatten Ende 2016 rund zehn Prozent der deutschen Betriebe (211.000) Kontakte zu Flüchtlingen, die seit 2014 nach Deutschland gekommen und auf der Suche nach Beschäftigung sind. Im zweiten Quartal 2016 lag dieser Anteil noch bei sechs Prozent. Rund 13 Prozent der Zeitarbeitsbetriebe beschäftigten Ende des vergangenen Jahres bereits Flüchtlinge. Der Durchschnittswert für die Gesamtwirtschaft lag bei etwa 3,5 Prozent. 16 Prozent der Betriebe planten Ende 2016 die Einstellung von Geflüchteten, acht Prozent eine Ausbildung.

„Aus betrieblicher Sicht sind unzureichende Deutschkenntnisse derzeit der Hauptgrund für Einstellungshemmnisse von Geflüchteten“, so die IAB-Forscher_innen. Zudem schätzten viele Betriebe die beruflichen Qualifikationen der geflüchteten Menschen als noch nicht ausreichend ein. Die IAB-Studie beruht auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 11.500 Betrieben im vierten Quartal 2016.

IAB Kurzbericht 14/2017 

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Forum Migration Juli 2017" entnommen.