Faire Kontrolle

Ein fairer europäischer Arbeitsmarkt braucht faire Kontrolle, fordert Dr. Norbert Cyrus
von der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder) 

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arm gegen arm

Was passiert, wenn arme Menschen gegeneinander ausgespielt werden, ist gerade an der Essener Tafel zu beobachten. Deutsche Sozialverbände und der DGB fordern stattdessen höhere Sozialleistungen für alle.

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Betriebsratswahlen - Gefahr von rechts?

Rechte Kandidat*innen bei der Betriebsratswahl - ist die Aufregung angebracht?

Interview mit Annelie Buntenbach, DGB Bundesvorstand 

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Eins vor, zwei zurück

Wie findet sich Migrationspolitik im Koalitionsvertrag wieder? 

Interview mit Daniel Weber, DGB Bildungswerk 

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Globale Sklaverei beenden

25 Millionen Menschen sind weltweit Opfer von Menschenhandel. Neha Misra, Solidarity Center, Washington DC fordert, jetzt zu handeln.

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Obdachlose sollen ausreisen

Zunehmend verweigern Notunterkünfte für Obdachlose EU-Bürger_innen  Hilfe. Hamburg setzt nun noch eins drauf gesetzt - hilfesuchende obdachlose EU-Bürger_innen sollen ausgewiesen werden.

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Kommentar des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes  

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Projekt Kompetenzzentrum Pro Qualifizierung - Interkulturelle Öffnung

15.01.2009

Integration ist „in“. Interkulturelle Öffnung und Diversity sind in aller Munde. Dahinter verbirgt sich allerdings viel mehr als nur ein Modewort.

Es geht um funktionierende Strategien für den Umgang mit Vielfalt in Deutschlands Gesellschaft, für Vielfalt in öffentlichen Verwaltungen und für Vielfalt in Unternehmen. Das Ziel der interkulturellen Öffnung im Migrationskontext ist es, Menschen mit Migrationshintergrund die gleichberechtigte Teilhabe an den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Prozessen zu ermöglichen.

Unter der interkulturellen Orientierung versteht man dabei eine strategische Entscheidung, sich den Herausforderungen einer globalisierten und durch Zuwanderung geprägten Gesellschaft zu stellen. Diese Entscheidung ist eine Voraussetzung für den Prozess der interkulturellen Öffnung (i. Ö.), der bottom up, top down oder von außen angestoßen werden kann. Die interkulturelle Öffnung ist somit die Umsetzung einer strategischen Entscheidung im Rahmen eines cultural mainstreaming-Prozesses.

Das Kompetenzzentrum „Pro Qualifizierung - Interkulturelle Öffnung“ leistet im Rahmen des Netzes „Integration durch Qualifizierung“ einen Beitrag zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Migrationshintergrund durch 

  • bundesweite, branchenübergreifende sektorale Beratungs- und Informationsnetzwerke („Industrie“, „öffentliche Verwaltungen“, „kmU des Handwerks“, „kmU Industrie und Handel“, Migrantenunternehmen“), indem die betrieblichen inkl. der vorhandenen sozialpartnerschaftlichen Strukturen interkulturell geöffnet werden 
  • Beratungs- und Informationsnetzwerke im Vermittlungsprozess aus Beschäftigungslosigkeit in Beschäftigung („ARGEn und Optionskommunen“, „berufliche Qualifizierung (italienische) Migranten-Community“, Netzwerk MSO mit Bewerbungscenter), indem die Beratungs- und Vermittlungsstrukturen und beruflichen Qualifizierungsstrukturen interkulturell geöffnet werden, 
  • die Entwicklung von Qualitätskriterien und Qualitätsstandards für die inhaltlichen Felder „Fort- und Weiterbildung“, „Personalentwicklung“, „Organisationsentwicklung“ im interkulturellen Kontext, die im Rahmen eines bundesweiten Facharbeitskreises erarbeitet und in der Fachöffentlichkeit kommuniziert werden.

Die inhaltliche Steuerung des Projektes inklusive der netzwerkbezogenen Öffentlichkeitsarbeit erfolgt durch den Geschäftsbereich Migration & Qualifizierung des DGB Bildungswerk.

Die Finanzsteuerung wird durch die IQ Consult durchgeführt.

Das DGB Bildungswerk ist weiter verantwortlich für die Transferprojekte „Sektorales Netzwerk Industriebetriebe“, „Sektorales Netzwerk Öffentliche Verwaltungen“ und dem „Netzwerk ARGEn und Optionskommunen“.

Die Projekte Woche der Weiterbildung sowie den Facharbeitskreis Interkulturelle Öffnung werden durch IQ Consult durchgeführt.

Weitere Transferprojekte werden von ATIAD, MOZAIK, IAL-CISC sowie dem Westdeutschen Handwerkskammertag durchgeführt.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Netzes „Integration durch Qualifizierung“ vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BAMS).

Laufzeit
01.01.08 bis 31.12.2010

Förderung
Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Netzes „Integration durch Qualifizierung“ vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Ansprechpartner:
Leo Monz

Öffentlchkeitsarbeit:
Canan Ulug