Faire Kontrolle

Ein fairer europäischer Arbeitsmarkt braucht faire Kontrolle, fordert Dr. Norbert Cyrus
von der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder) 

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arm gegen arm

Was passiert, wenn arme Menschen gegeneinander ausgespielt werden, ist gerade an der Essener Tafel zu beobachten. Deutsche Sozialverbände und der DGB fordern stattdessen höhere Sozialleistungen für alle.

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Betriebsratswahlen - Gefahr von rechts?

Rechte Kandidat*innen bei der Betriebsratswahl - ist die Aufregung angebracht?

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Eins vor, zwei zurück

Wie findet sich Migrationspolitik im Koalitionsvertrag wieder? 

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Globale Sklaverei beenden

25 Millionen Menschen sind weltweit Opfer von Menschenhandel. Neha Misra, Solidarity Center, Washington DC fordert, jetzt zu handeln.

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Obdachlose sollen ausreisen

Zunehmend verweigern Notunterkünfte für Obdachlose EU-Bürger_innen  Hilfe. Hamburg setzt nun noch eins drauf gesetzt - hilfesuchende obdachlose EU-Bürger_innen sollen ausgewiesen werden.

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Kommentar des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes  

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Merkblatt: Wie teuer ist ein Anerkennungsverfahren?

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ANERKANNT!

WIE TEUER IST EIN ANERKENNUNGSVERFAHREN?

Ein Anerkennungsverfahren ist gebührenpflichtig. Es gibt aber keine vorab kalkulierbaren Gesamtkosten. Da die Bundesländer zuständig sind, ist die Gebührenordnung unterschiedlich. Nach den bisher erhobenen Zahlen schwanken die Verwaltungsgebühren für das direkte Verfahren zwischen 100 und 600 Euro. Diese grobe Schätzung kann noch einmal je nach Beruf variieren.

Vielfältige Angebote

Die vorgeschriebenen Unterlagen, wie Dokumente, Kopien, Beglaubigungen oder auch Übersetzungen müssen zusätzlich zu den Gebühren von den Antragsteller_innen bezahlt werden. Hier können durchaus Kosten in Höhe von rund 1.000 Euro anfallen. Je nach dem Umfang für Übersetzungen wird dieser Betrag auch überschritten. Darüber hinaus müssen die Ausgaben für Prüfungen, Anpassungslehrgänge oder auch Nachqualifizierung mit einkalkuliert werden. 

Grundsätzlich können die Betriebsräte auch in ihrem Unternehmen versuchen, Finanzierungshilfen auszuhandeln. Da qualifizierte Kolleg_ innen gebraucht werden, liegt es durchaus auch im Interesse der Unternehmen über das Können der künftigen Beschäftigten ausreichend Informationen zu erhalten.

Wer kann helfen?

Wer bereits in Deutschland lebt, sollte mit seiner zuständigen Arbeitsverwaltung klären, ob und unter welchen Voraussetzungen die Kosten übernommen werden.

Es gibt aber weitere Informationsquellen, die Hilfe bieten können:

Das Portal des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bietet Informationen in vielen Sprachen:
www.anerkennung-in-deutschland.de

Das Netzwerk für Integration durch Qualifizierung hat außer seinen eigenen Information auch Links zu den Bundesländern:
www.netzwerk-iq.de

Das DGB Bildungswerk BUND liefert zahlreiche Hinweise:
www.migration-online.de

Das bundesweite Kompetenzzentrum der Industrie- und Handelskammern verweist auch auf die regional zuständigen Behörden:
www.ihk-fosa.de

Beispielhaft hilft Hamburg bei der Anerkennung. Neben einer ausführlichen Beratung gibt es, wenn eine Fortbildung benötigt wird, auch Stipendien:     
www.hamburg.de/integration/2970318/anerkennung-auslaendischer-abschluesse